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Angriffe und Einbrüche

Der Kreisfeuerwehrverband Heinsberg warnt vor besorgniserregender Entwicklung

Zunahme von Gewalt gegen Einsatzkräfte und Einbrüchen in Gerätehäusern

Die Feuerwehren im Kreis Heinsberg sehen sich zunehmend mit Vorfällen konfrontiert, die das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder erheblich belasten. Neben einer steigenden Zahl von Übergriffen auf Einsatzkräfte häufen sich auch Einbrüche in Gerätehäusern. Die Feuerwehren verurteilen diese Entwicklungen aufs Schärfste und appellieren an die Bevölkerung, das Ehrenamt zu schützen und zu unterstützen

Die Gewalt gegen Einsatzkräfte nimmt zu

Immer häufiger berichten Feuerwehrangehörige von verbalen Anfeindungen, Behinderungen an Einsatzstellen oder sogar körperlichen Angriffen. Diese Vorfälle ereignen sich oft in Situationen, in denen die Einsatzkräfte Menschenleben retten oder Gefahren abwehren.

„Unsere Einsatzkräfte leisten ihren Dienst freiwillig und unentgeltlich. Dass sie dabei zunehmend bedroht oder angegriffen werden, ist absolut inakzeptabel,“ erklärt der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg Klaus Bodden. „Jeder Angriff auf Einsatzkräfte ist ein Angriff auf die Sicherheit unserer gesamten Gesellschaft.“

Die Feuerwehren weisen darauf hin, dass solche Übergriffe nicht nur die Arbeit erschweren, sondern auch die Motivation der Ehrenamtlichen beeinträchtigen. Viele Feuerwehrleute investieren einen erheblichen Teil ihrer Freizeit in Ausbildung, Übungen und Einsätze – und erwarten zu Recht Respekt und Unterstützung.

Einbrüche in Gerätehäuser verursachen hohe Schäden

Parallel zu der Gewalt verzeichnet die Feuerwehr eine wachsende Zahl von Einbrüchen in Gerätehäusern. Allein in den letzten 3 Tagen zwei Stück. Dabei werden nicht nur Werkzeuge und technische Geräte entwendet, sondern oft auch erhebliche Sachschäden verursacht. Diese Vorfälle gefährden im Ernstfall die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.

„Wenn lebenswichtige Ausrüstung gestohlen oder beschädigt wird, kann das im Einsatzfall dramatische Folgen haben,“ betont Klaus Bodden. „Die Täter nehmen billigend in Kauf, dass Menschenleben gefährdet werden. Sie entwenden u.a. wichtige digitale Handsprechfunkgeräte zur Kommunikation an der Einsatzstelle. Diese werden unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Diebstahls gesperrt und sind somit für die Täter unnütz.“.

Die Feuerwehr arbeitet eng mit der Polizei zusammen, um die Vorfälle aufzuklären und die Sicherheit der Gerätehäuser weiter zu erhöhen

Appell an die Bevölkerung

Die Feuerwehr ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen im Umfeld von Gerätehäusern oder Einsatzstellen umgehend zu melden. Ebenso wichtig sei es, Einsatzkräfte nicht zu behindern und ihnen mit Respekt zu begegnen.

Unsere Ehrenamtlichen stehen rund um die Uhr bereit, um anderen zu helfen. Sie verdienen Anerkennung, keine Angriffe,“ so der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg