WASSER MARSCH!
Diesen „Befehl“ hatte Petrus an diesem Samstag wohl zu wörtlich genommen. Von Beginn bis zum Ende regnetet es beim diesjährigen Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V..
Trotzdem erfüllten auf dem Gelände der Hauptschule in Oberbruch alle 41 teilnehmenden Gruppen aus dem gesamten Kreisgebiet die an sie gestellten Anforderungen.
So konnte Oberschiedsrichter Hans Hubert Plum am Vormittag 21 Gruppen und am Nachmittag nochmal 20 Gruppen begrüßen. Er selber wird diesen Leistungsnachweis wohl in sehr feuchter Erinnerung behalten. Schon am Mittag war er, aber auch die anderen Mitstreiter nass bis auf die Haut.
Seit 1974 wird dieser Leistungsnachweis vom Kreisfeuerwehrverband ausgerichtet. Auch in diesem Jahr erfüllten wieder alle Gruppen die an sie gestellten Anforderungen.
„Alle Gruppen waren sehr gut motiviert trotz des schlechten Wetters.“ Auch Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper dankte den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft. Ebenso zufrieden zeigte sich Ludwig Schöpgens, Dezernent der Kreisverwaltung und Kurt Schröder Leiter Ordnungsamt der Kreisverwaltung, die sich persönlich ein Bild vom Leistungsstand der heimischen Wehren machten.
Aufgabe für die Staffel - Löschangriff mit zwei C-Rohren:
Eine Staffel (1 Staffelführer/in und 5 Feuerwehrmänner/Frauen) nehmen einen Löschangriff vor. Für die Staffel heißt die Aufgabe „Löschangriff mit zwei C-Rohren“. Wasserentnahme für alle ist das offene Gewässer.
Zudem muss der Maschinist zuerst nach dem Einsatzbefehl die Einsatzstelle mit Warnblinkanlage, Fahrlicht und blauem Blinklicht sichern. Danach unterstützt er die Trupps bei der Geräteentnahme und legt Kupplungsschlüssel, Saugkorb sowie Halte, -und Ventilleine an der Wasserentnahmestelle ab. Erst danach darf der Motor gestartet werden.
Aufgabe für die Gruppe - Löschangriff mit drei C-Rohren:
Eine Gruppe (1 Gruppenführer/in und 8 Feuerwehrmänner/Frauen) tragen einen Löschangriff möglichst schnell und nach Dienstvorschrift mit möglichst wenigen Fehlern vor. Die Zeit wird gestoppt und die Fehler von Schiedsrichtern mit Strafzeiten bewertet. Bei diesem Löschangriff müssen die Feuerwehrleute eine Saugleitung zusammenkuppeln, um Wasser aus einem offenen Gewässer (Wasserbecken) entnehmen zu können. Gleichzeitig wird eine Schlauchleitung von 70 Metern verlegt. Ist die Saugleitung fertig, werden noch einmal 60 Meter Schlauchleitung verlegt und die Zielfeuer „gelöscht“.
Ebenfalls geprüft wurde, ob alle Gruppenmitglieder die geforderten neun verschiedenen Feuerwehrknoten beherrschten. Ein Staffellauf und die Beantwortung eines Fragenkatalogs zu Themengebieten wie Digitalfunk, Rettungsgeräte, Löschfahrzeuge und Gefahren der Einsatzstelle rundeten die Aufgabenstellungen ab.
Im Rahmen des Leistungsnachweises realisierte das DRK nunmehr zum vierten Mal eine Blutspendenaktion, an der sich in diesem Jahr mehr als 50 Personen beteiligten.
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Delegiertentagung 2011 in Aphoven
Delegiertenversammlung des 37. Kreisfeuerwehrverbandstags beim 100jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Heinsberg Löschgruppe Aphoven
Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper begrüßte zu diesem Verbandstag eine Anzahl von Ehrengästen aus der Politik, dem THW, anderen Feuerwehrverbänden, die Ehrengäste aus den Reihen des KFV Heinsberg und die Delegierten der Städte und Gemeinden. |
doch noch zustande gekommen ist an. Nach dem schweren Busunfall beim Ausflug der Löschgruppe Aphoven am 18. Juli 2011, wo die Freundin eines Kameraden ums Leben gekommen ist, ist es den Kameradinnen, Kameraden und deren Angehörigen gelungen ein solches Fest auf die Beine zu stellen. |
bei.“ Das System der Hilfeleistung, gestützt auf die Freiwilligen Feuerwehren, könne aber nur aufrechterhalten werden, so Pusch, wenn genügend Nachwuchs zum Engagement im Feuerwehrbereich bereit sei. Den Feuerwehrleuten dankte der Landrat für die stete Einsatzbereitschaft und ihr uneigennütziges Eintreten für die Allgemeinheit sowie ihre Treue. |
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| Verbandsvorsitzender Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper | Zum Auftakt der Versammlung spielte der Spielmannszug des KFV Heinsberg | Bürgermeister der Stadt Heinsberg und Schirmherr Wolfgang Dieder |
Personalstand
Im Anschluss verlass Kreisbrandmeister Prömper den Jahresbericht 2010 / 2011. |
und sind dabei, wie ihre männlichen Kollegen, in allen Fachbereichen des Feuerwehrwesens aktiv. |
verringert und erreicht damit wieder den Stand von 2008. |
Einsätze 2010
Die Feuerwehren des Kreises Heinsberg wurden im Jahre 2010 zu insgesamt 2229 Einsätzen alarmiert. Das sind 70 Einsätze mehr als im Jahre 2009.
Die Einsätze gliedern sich in:
592 Brandeinsätze, die sich auf 478 Kleinbrände, 65 Mittelbrände, 19 Großbrände und 30 überörtliche Hilfeleistungen verteilen.
Im Vergleich zu 2009 hat sich die Zahl der Brände damit um 111 verringert und erreicht damit wieder den Stand von 2008.
Bei diesen Einsätzen konnten 29 Menschen gerettet werden. Leider waren auch 10 Tote bei diesen Brandeinsätzen zu beklagen. Die Zahl der Brandtoten hat sich damit gegenüber 2009 um 2 erhöht.
Die Zahl der Einsätze zur Technischen Hilfeleistung betrug in 2010 - 1667 Einsätze. Gegenüber dem Vorjahr sind dies 493 Einsätze mehr. Im Rahmen der Technischen Hilfeleistungen konnten 131 Menschen aus Notlagen gerettet werden. 20 Menschen konnten leider nur noch tot geborgen werden. Die Zahl der tödlichen Unfälle erhöhte sich damit um 9. Die Anzahl der Fehlalarmierungen ist mit 245 gegenüber 282 in 2009 und 319 in 2008 weiter zurückgegangen.
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Die Gremien des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg waren auch in diesem Berichtszeitraum wieder sehr aktiv. In Vorstands- und Ausschußsitzungen wurden Vorschläge und Anregungen aus den Reihen der Mitglieder besprochen und umgesetzt. |
ganzen Kreis Heinsberg ihr können gezeigt. Auch hier gilt der Dank den Kameraden der Feuerwehr Heinsberg, die in bewährter Weise wieder die Betreuung übernommen haben. Auch der Stadt Heinsberg gilt unser Dank für das zur Verfügung stellen des Schulgeländes als Ausrichtungsstätte. |
Freizeit in den Dienst am Nächsten. |
Stellvertretend für Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Aretz verlass Helmut Ronkartz den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr. |
stark abgenommen (demographischer Wandel?), die Situation des Nachwuchsmangels verschärft sich wieder. Allerdings ist der Bereich der mittleren Altersgruppe stark angestiegen. Der Grund ist meiner Meinung nach, dass die Jugendlichen später in die Jugendfeuerwehr eintreten. Es fällt besonders die stark rückläufige Zahl der Altersgruppe der 16-17-jährigen Jugendlichen auf. 41 Jugendliche weniger gegenüber 2009 sollten alarmieren und die Frage nach dem „Warum“ aufwerfen! Ist es Langeweile („haben wir alles schon mal gehört...“) oder verstärkte andere Interessen (Erste Liebe, andere Vereine)? Hier gilt es anzusetzen, damit uns diese Jugendlichen erhalten bleiben, zumal die Übernahme in die aktive Feuerwehr ja gar nicht mehr so fern ist. Damit dürfte den Feuerwehren im Kreis Heinsberg kurzfristig der Nachwuchs fehlen. Hier herrscht Handlungsbedarf! |
ist zwar immer noch der am häufigsten genannte Grund, jedoch folgt nun erstmalig dichtauf „stärkere andere Interessen“. Haben andere Vereine bzw. Institutionen mehr zu bieten? Da aus dem Jahresbericht nicht zu erkennen ist, in welchem Alter die Jugendlichen die Jugendfeuerwehr verlassen, vermute ich, dass die Altersgruppe der 16-17-jährigen Jugendlichen irgendwie enttäuscht wird oder in der Berufsausbildung Schwierigkeiten mit den Arbeitgebern hat, wie bereits die JF Erkelenz in der Niederschrift des Frühjahrs 2010 einen ersten Hinweis gab. |
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Ilka Karduck(Wegberg) stellv. Kreisjugendfeuerwehrwartin Fachbereich Wettbewerbe |
Frank Aretz (Hückelhoven) Kreisjugendfeuerwehrwart Fachbereich Jugendflamme |
Willi Welfens (Heinsberg) stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart Fachbereich Lehrgänge |
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Als Bezirksbrandmeister Manfred Savoir das Wort ergriff, dankte auch er der Jubelwehr für die Ausrichtung des Festes und überbrachte die Grüße der Bezirksregierung. „Wir haben heute das Wort Kamerad oft gehört, einer, auf den diese Bezeichnung ganz besonders zutrifft, ist der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Hubert Plum“, sagte Bezirksbrandmeister Manfred Savoir zu den Delegierten und Gästen des Kreisfeuerwehrverbandstages, bevor er Hans-Hubert Plum das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold verlieh. Hans-Hubert Plum ist seit 43 Jahren Mitglied der Feuerwehr Geilenkirchen (dort seit 30 Jahren Schirrmeister) und seit 15 Jahren stellvertretender Kreisbrandmeister. |
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Leistungsnachweis des KFV 2011
Beim Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. 2011 zeigten 43 Gruppen mit insgesamt 390 Teilnehmern aus dem ganzen Kreis Heinsberg ihr können. |
Gruppen einen Löschangriff mit einem B und zwei C-Rohren. Dies alles von einem offenen Gewässer (Wasserbecken) aus. |
weitere Aufgabe für die Teilnehmer war es neun verschiedene Feuerwehrknoten zu beherrschen und drei Knoten fehlerfrei vorzuzeigen. Beim sportlichen Teil mussten bei einem Staffellauf drei verschiedene Hindernisse überwunden werden. |
Neue Online Registrierung
Ab diesem Jahr erfolgt die Anmeldung zum Leistungsnachweis in Heinsberg-Oberbruch nicht mehr mittels Vordruck, sondern über eine Online-Plattform.
Von Ende März 2011 an können sich die jeweiligen Gruppenführer dort registrieren und die Meldedaten für ihre Gruppe selbst eintragen.
Nähere Informationen über den weiteren Ablauf können nach der Registrierung dort eingesehen werden. Grundlegende Informationen über diese neue Verfahrensweise erhalten Mitte März die Wehrleitern. (mehr)
Jugendfeuerwehr Wassenberg empfängt Besuch
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Wassenberg. Vermittelt durch eine Mitarbeiterin besuchte eine Bewohnergruppe der Wohnstätte der Lebenshilfe Viersen mit ihren Betreuern die (Jugend-)Feuerwehr der Stadt Wassenberg am Feuerwehrgerätehaus in Wassenberg. Hierbei konnte Wassenbergs Stadtjugendfeuerwehrwart Daniel Jütten, neben den Gästen, sowie den zahlreich anwesenden Mitgliedern und Betreuern der Jugendfeuerwehr, auch Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Aretz begrüßen. Trotz schlechten Wetters ließen es sich die Mitglieder und Betreuer der Wassenberger Jugendfeuerwehr nicht nehmen, ihren Gästen einen herzlichen Empfang zu bereiten. |
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Neben einer Führung durch den Standort und der abwechslungsreich gestalteten Veranschaulichung der ehrenamtlichen Tätigkeiten, der Fahrzeuge und der Technik wurde es allen Gästen ermöglicht, die Feuerwehr einmal „hautnah“ mitzuerleben. Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Aretz dankte allen Mitgliedern der Wassenberger Jugendfeuerwehr für ihr ehrenamtliches Engagement und die Durchführung einer gelungenen Veranstaltung.
Neues Fahrzeug der Feuerwehrtaucher
Bei der Ausschusssitzung des Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. zum Jahresabschluss konnten die Kameraden Oliver Krings und Guido Funk der Feuerwehrtaucher des Kreises Heinsberg ihr neues Fahrzeug vorstellen.
Das Fahrzeug, ein Rettungswagen, wurde den Feuerwehrtauchern vom Kreis zur Verfügung gestellt. In mühevoller Kleinarbeit und vielen geopferten Stunden Freizeit bauten die Feuerwehrtaucher, allen voran Guido Funk, den RTW zum Einsatzfahrzeug Wasserrettung um.
Treffen der Ehrenabteilungen des KFV
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Delegiertentagung 2010 in Birgden
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Feuerwehr hat sich von dem Schlag noch nicht erholt Rücknahme des Bewilligungsbescheides des Landes und Insolvenz des Landesfeuerwehrverbandes NRW sind weiter ein Thema Kreis Heinsberg. „Ende 2009 wurde uns ein Schlag versetzt, von dem wir uns bis heute nicht erholt haben“, fasste Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper noch einmal die Ereignisse rund um den Umbau des Feuerwehr-Sozialwerkes Haus Phönix in Bergneustadt zusammen. Wie ausführlich berichtet, kam es nach der Rücknahme des Bewilligungsbescheides des Landes über 2,7 Millionen Euro zur Insolvenz des Landesfeuerwehrverbandes NRW. Beim Delegiertentag des Kreisfeuerwehrverbandes in der Birgdener Mehrzweckhalle ging Karl-Heinz Prömper noch einmal auf Einzelheiten ein, zeichnete die weitreichenden Folgen dieser Insolvenz auf und forderte deutliche Konsequenzen im Innenministerium: „Nach unserer Einschätzung ist mit den handelnden Personen eine in die Zukunft gerichtete Zusammenarbeit nicht möglich!“ |
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Neue Organisation Nach der Insolvenz ist – wie zu erfahren war – die Gründung einer neuen Organisation, die den 114 000 Feuerwehrleuten im Lande eine neue Heimat bieten soll, schon weit fortgeschritten. Der Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen hat einem Aufnahmeantrag des Heinsberger Kreisverbandes im Mai stattgegeben. Für Oktober ist die erste Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung und Satzungsgebung vorgesehen. Das soll im Haus Phönix geschehen. Mittlerweile wurde eine Investorengruppe gefunden, die sich in dem für die Feuerwehr so wichtigen Gebäude engagiert. Damit war Karl-Heinz Prömper aber mit dem „federführenden Beamten aus dem Innenministerium“ noch nicht fertig. Dieser wolle nun die Kreisbrandmeister aus dem höheren feuerwehrtechnischen Dienst in die Kreise integrieren. |
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Dazu sei die Qualifikation B VI zwingend erforderlich. „Die kann man aber nur als Angehöriger einer Berufsfeuerwehr erlangen“, so Prömper. „Ich bezweifle, dass die Belange der ehrenamtlich tätigen Wehrleute dann noch Berücksichtigung finden.“ Das sei aber notwendig, um den Fortbestand der freiwilligen Wehren zu sichern. Alle Kreisbrandmeister, die er kenne, seien hervorragend für diese Aufgabe geeignet. „Eine sachliche Begründung, die Qualifikation B VI zu fordern, kann ich nicht erkennen.“ Zwar gäbe es deutliche Argumenten für die hauptamtliche Tätigkeit der Kreisbrandmeister. „Viel wichtiger als die Schaffung dieser Stellen wäre aus meiner Sicht die Einrichtung einer qualifizierten Unterstützung für den Kreisbrandmeister“, wünschte er sich Zuarbeiter. |
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2159 Einsätze Die Zahlen rund um die 96 Löschgruppen in den zehn Städten und Gemeinden des Kreises Heinsberg: 3527 Männer und Frauen (116) sind im blauen Rock aktiv; 811 sind in der Ehrenabteilung, 423 in den Jugendfeuerwehren. 2159 Einsätze gab es im letzten Jahr; 703 Brandeinsätze, bei denen es acht Tote zu beklagen gab, und 1174 technische Hilfeleistungen, bei denen elf Personen nur noch tot geborgen werden konnten. 282 Fehlalarme gab es zu beklagen. 37 Wehrleute wurden 2009 bei den Einsätzen verletzt.(hama) |
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Jahresbericht des Kreisjugendfeuerwehrwartes Frank Aretz:
Nachdem nun sämtliche Daten eingetroffen sind, veröffentliche ich am 9. Januar 2010 den Jahresbericht 2009 der Jugendfeuerwehr Kreis Heinsberg. Stichtag: 31 Dezember 2009 Gesamtzahl der Jugendlichen:
433 (+17 gegenüber 2008), davon 388 (+11 männliche und 45 (+6 bzw. weibliche Jugendliche.
Neuaufnahmen: 116 (+23 gegenüber 2008), davon 103 (+23 ) männliche und 13 (+- 0) weibliche Jugendliche
Übernahmen: 47 (-7 gegenüber 2008), davon 43 (-7 ) männliche und 4 (+1 ) weibliche Jugendliche.
Austritte: 54 (+2 bzw. +3,8 % gegenüber 2008), davon 31 (+9) „keine Lust mehr“.
Jugendflamme: verliehene Stufen: (I) 93 (+24), (II) 59 (+42 ), (III) 9 (+1)
Gesamtstunden in der Jugendarbeit: 7.441 h (-185 gegenüber 2008)
Anzahl der Jugendgruppen: 16 (-1 gegenüber 2008)
Anzahl der Betreuer: 142 (-9 gegenüber 2008)
Anzahl der aktiven Mitglieder im KFV: 2.310 (+135 gegenüber 2008)
Ausbildungscamp der Feuerwehr Wassenberg
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Die Kameraden der Löschgruppe Wassenberg machten sich kürzlich auf den Weg nach Rheinland Pfalz um dort auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Daaden eine 2tägige Ausbildungsmaßnahme zu absolvieren. Bei bestem Wetter wurde den Männern der Löschgruppe einiges abverlangt. Wohnungsbrände, Garagenbrände, ein Unfall mit gefährlichen Stoffen, Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, der Brand eines „Jugendheims“ und die komplizierte Rettung eines „abgestürzten Wanderers“ in einem ca. 50m tiefen Steinbruch mussten von der Truppe gemeistert werden. Hauptziel dieser Ausbildungsmaßnahme war es, die Umsetzung der im Januar neu eingeführten Standard-Einsatz-Regeln (SER) zu festigen. Standard-Einsatz-Regeln dienen dazu, Handlungsabläufe von häufiger auftretenden Einsätzen auf Grundlage bestehender Feuerwehrdienstvorschriften zu standardisieren. |
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Für Brände in Wohngebäuden, Hilfeleistungen mit eingeklemmten Personen und für die Alarmierung durch eine Brandmeldeanlage wurden Standard-Einsatz-Regeln für die Wassenberger Wehr geschrieben und werden seither antrainiert und im Einsatz – soweit es die Umstände zulassen – auch umgesetzt. Die Ausbilder und Planer dieser Maßnahme Alexander Haasen, Konrad Willms, Holger Röthling und Thomas Mandrossa waren mit dem Verlauf des Ausbildungscamps hoch zufrieden. Während der Abwesenheit der Wassenberger Löschgruppe übernahmen die Löschgruppen Myhl, Orsbeck und Birgelen die Einsatzbereitschaft im Ausrückebereich Wassenberg, mussten aber nicht tätig werden. |
Delegiertentag der Jugendfeuerwehr
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Zur 25. Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr im Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Aretz nicht nur die Kameradinnen und Kameraden aus den Städten und Gemeinden des Kreises Heinsberg begrüßen. mehr |
Leistungsnachweis des KFV Heinsberg 2010
Oberschiedsrichter H.-H. Plum bei der Arbeit
385 Teilnehmer beim Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg
Kreisbrandmeister Karl Heinz Prömper zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Gruppen und Staffeln der Feuerwehren aus dem Kreis Heinsberg.
In allen drei Prüfungen zeigten die Teilnehmer Gute bis sehr Gute Leistungen.
Wegen der nassen Witterung hatte man sich am frühen Morgen entschieden, den sportlichen Teil nicht durchzuführen. Verletzungen der Teilnehmer wären vorprogrammiert gewesen.
Jedoch gab es für die Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit beim DRK Blut zu spenden.
Beim Löschangriff musste die Gruppe zwei C-Rohre und ein B-Rohr und die Staffel ein C-Rohr und ein B-Rohr von einem offenen Gewässer vornehmen.
Keine der Teilnehmenden Gruppen oder Staffeln übertrat die vorgegebene Zeit. Die schnellste Übung war nach 141 Sekunden beendet.
Auch bei den Knoten und Stichen sowie beim schriftlichen Test wurden sehr wenig Fehler gemacht.
Ein besonderes Highlight bot eine Staffel der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg.
Mit einem alten Unimog und historischer Einsatzkleidung zeigten sie einen fehlerlosen Löschangriff.
Die historische Staffel der FF Heinsberg
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Weitere Bilder vom Leistungsnachweis 2010
Hohe Auszeichnungen in der Jugendfeuerwehr des Kreises Heinsberg
Im Gerätehaus der Löschgruppe Orsbeck der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wassenberg, wurden im Rahmen der Frühjahrsausschuss-Sitzung der Jugendfeuerwehren im Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. zwei verdiente Kameraden mit höchsten Ehren ausgezeichnet.
In Vertretung und im Auftrag des Landesjugendfeuerwehrwartes verlieh der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Hubert Plum, unterstützt vom Kreisjugendfeuerwehrwart Hauptbrandmeister Frank Aretz und vom stellvertretenden Wehrleiter der Feuerwehr Wassenberg Stadtbrandinspektor Claus Vaehsen die Ehrennadel in Gold der Jugendfeuerwehr Nordrhein-Westfalen an den scheidenden Stadtjugendfeuerwehrwart Brandinspektor Bernd Philippen sowie die Ehrennadel in Silber an die stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin Unterbrandmeisterin Miriam Caron-Brack.
Bernd Philippen hat in seiner Amtszeit als Stadtjugendfeuerwehrwart der Freiwilligen Feuerwehr Wassenberg notwendige organisatorische Neustrukturierungen in der Jugendfeuerwehr Wassenberg eingeleitet und durchgeführt. Darüber hinaus fiel in seine Amtszeit die Qualifizierung und Fortbildung der Jugendbetreuer, so dass die erfolgreiche Förderung des Nachwuchses in der Feuerwehr Wassenberg auch zukünftig gesichert ist. Ebenfalls ist es Bernd Philippen zu verdanken, dass im Jahre 2001 in Wassenberg eine Leistungsspangenbewertung der Deutschen Jugendfeuerwehr stattfinden konnte.
Bernd Philippen gibt das Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes nach fast 13 Jahren in Kürze an einen jüngeren Kameraden ab.
Miriam Caron-Brack brach mit ihrem Eintritt als erste weibliche Person in die Jugendfeuerwehr Wassenberg in eine bis dahin reine Männerdomäne ein. Aufgrund ihrer unkomplizierten und kameradschaftlichen Art wurde sie in kurzer Zeit voll integriert und anerkannt. Aufgrund ihres Berufes als Dipl. Pädagogin bereichert sie bis heute die Ausbildung und Betreuung der Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr. Im Jahre 2007 wurde die Kameradin Caron-Brack in das Amt der stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwartin bestellt. Auch ihre zweifache Mutterschaft hindert Miriam Caron-Brack keinesfalls an der Durchführung ihrer Aufgaben in der Jugendarbeit.
| Die Ehrennadel in Gold und Silber stellen die höchste bzw. zweithöchste Auszeichnung dar, die die Jugendfeuerwehr Nordrhein-Westfalen vergeben kann. Sie dürfen pro Landkreis lediglich einmal im Jahr verliehen werden. (v.l.) Stellvertretender Wehrleiter Feuerwehr Stadt Wassenberg Claus Vaehsen, stellvertretender Kreisbrandmeister Hans-Hubert Plum, Miriam Caron-Brack, Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Aretz und Bernd Philippen. |
| (v.l.) Löschgruppenführer Claus Vaehsen, Lars Walinsky, Matthias Frankowiak, Christoph Jansen, Wehrleiter Holger Röthling, Maximilian Gerhards, stv. Löschgruppenführer Rolf Reichel. |
33 Einsätze für die Löschgruppe Orsbeck im Jahr 2009
Wassenberg-Orsbeck: Zur Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Orsbeck begrüßte Löschgruppenführer Claus Vaehsen neben den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, der Ehrenabteilung und der Einsatzabteilung den Leiter der Feuerwehr der Stadt Wassenberg, Stadtbrandinspektor Holger Röthling. Dieser bedankte sich bei der Orsbecker Wehr für den geleisteten Einsatz- und Übungsdienst sowie für das vielseitige Engagement innerhalb der Dorfgemeinschaft.
Die Berichte der dienstlichen und kameradschaftlichen Aktivitäten der Löschgruppe sowie der Jugendfeuerwehr ließen das Dienstjahr Revue passieren. Besondere Höhepunkte des abgelaufenen Jahres waren der „Tag der offenen Tür“ des Fördervereines und der Besuch der Berufsfeuerwehr Stuttgart. Die Löschgruppe Orsbeck wurde zu 33 Einsätzen alarmiert, wobei zwei Wohnungsbrände und drei Brände in Industriebetrieben zu den größeren Einsätzen zählten. Bei der Partnerfeuerwehr aus Straach verstarb im vergangenen Jahr im Rahmen eines Einsatzes ein Feuerwehrkamerad tragischerweise an den Folgen eines Herzinfarktes.
Im weiteren Verlauf beförderte der Wehrleiter den Kameraden Christoph Jansen zum Feuerwehrmann, Lars Walinsky zum Oberfeuerwehrmann und Maximilian Gerhards zum Hauptfeuerwehrmann. Matthias Frankowiak wurde nach bestandener Gruppenführerprüfung am Institut der Feuerwehr in Münster zum Brandmeister befördert. Zum Gerätewart wurden nach bestandenem Lehrgang Maximilian Gerhards und Christoph Jansen bestellt.
Die diesjährige Pfingstkirmes in Verbindung mit dem Bezirksschützenfest wird für die Löschgruppe Orsbeck ein besonderes Ereignis, da mit Löschgruppenführer Claus Vaehsen nach 17 Jahren wieder ein Schützenkönig aus den Reihen der Feuerwehr hervorgeht. Neben den beiden Ministerpaaren stellt die Löschgruppe in diesem Jahr auch den Jungschützenkönig Markus Jansen und seine beiden Adjudanten.
Delegiertentagung 2009 in Porselen
Hohe Auszeichnung für BOI Rainer Wild
Jugendgruppenleiter-Lehrgang 2008
Treffen der Ehrenabteilungen des KFV Heinsberg
Delegiertentagung 2008 in Ratheim
Leistungsnachweis des KFV Heinsberg 2008
Großübung am 03. November 2007
„Absturz“ fordert alles von den Rettungskräften
Szenario für die größte Katastrophenschutzübung im Kreis Heinsberg seit zehn Jahren: Ein russisches Frachtflugzeug mit vier Personen an Bord ist abgestürzt. Die Maschine hat sich in die Hückelhovener Brikettfabrik gebohrt.
Kreis Heinsberg. Es war Gott sei Dank nur ein Übungsszenario für die fast 600 Helfer: Ein riesiger Feuerball und ein Rauchpilz über dem ehemaligen Zechengelände in Hückelhoven machen die Menschen darauf aufmerksam, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Ein russisches Frachtflugzeug mit vier Personen an Bord ist abgestürzt und hat sich in die Brikettfabrik gebohrt. Zu diesem Zeitpunkt arbeiten dort 25 Beschäftigte. Das Schlimmste ist zu befürchten, denn große Gebäudeteile sind nach dem Crash zusammengebrochen, weitere drohen einzustürzen. Flugzeugteile liegen überall verstreut. Durch ausgelaufenes Kerosin ist es zu mehreren Bränden in der näheren Umgebung gekommen. Ein Auto steht in Flammen. Unter Trümmerteilen sind Hilfeschreie zu hören; eingeklemmte Menschen versuchen, auf sich aufmerksam zu machen.
So stellte sich am Samstagmorgen die Übungslage dar bei der größten Katastrophenschutz-Übung im Kreis Heinsberg seit zehn Jahren. Ausgearbeitet worden waren die Pläne von einer Arbeitsgruppe um Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper (Übungsleiter) mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Hans-Hubert Plum (Einsatzleiter), dem Wegberger Wehrleiter Klaus Bodden, seinem Stellvertreter Dietmar Gisbertz, dem Leiter der IPO-Werkfeuerwehr, Michael Norbert, dessen Stellvertreter Gerhard Ramacher, dem Fachberater Feuerwehr Übach-Palenberg, Wilfried Boms, sowie Michael Andres vom Technischem Hilfswerk Hückelhoven und Josef Molls von der Feuerwehr Hückelhoven.
Krisenstab
Nach Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte aus Hückelhoven erkennt der Einsatzleiter sofort die Dimension des Unglücks und stuft es als Katastrophenlage ein. Die Alarmkette für einen solchen Fall wird in Gang gesetzt. Der Einsatzleiter fordert überörtliche Hilfe in Form weiterer Löschzüge an und bestimmt die Rundwäsche in Ratheim als Bereitstellungsraum. Parallel dazu beruft Landrat Stephan Pusch den Krisenstab in der Kreisleitstelle ein. Bei Großschadenslagen übernimmt der Kreis Heinsberg die Einsatzleitung. Wie es ein Massenanfall von Verletzten erfordert, werden zahlreiche Rettungskräfte in Marsch gesetzt. Neben dem Malteser Hilfsdienst und der Johanniter-Unfall-Hilfe ist auch das Deutsche Rote Kreuz in die Übung mit eingebunden. Von der Polizei ist Erster Polizeihauptkommissar Klaus Gutjahr der Ansprechpartner, vom Notärzteteam der Leitende Notarzt Dr. Rick Postma. Ein taktisch-operativer Stab aus Führungskräften von Feuerwehr, THW, Polizei und Leitendem Notarzt wird am Einsatzort gebildet.
Die Rettung von Menschenleben hat oberste Priorität, erweist sich jedoch als schwierig. Weil weitere Teile des Gebäudes einzustürzen drohen, müssen die Männer der drei THW-Ortsverbände Erkelenz, Hückelhoven und Übach-Palenberg Stützmaßnahmen einleiten. Nur so können die Verletzten, unter Beachtung des Eigenschutzes, durch die Feuerwehrleute befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. 25 Menschen werden verletzt gerettet, für zwei Menschen kommt aber jede Hilfe zu spät.
Schadstoffwolke
Als weiterer Schwerpunkt läuft parallel zur Menschenrettung die Brandbekämpfung. Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehren aus fast allen Kommunen des Kreises sind im Einsatz. Hingezogen wird auch die für Gefährliche Güter und Stoffe (GSG) zuständige ABC-Komponente von Stadt und Kreis Aachen, die zusammen mit der Messeinheit Hückelhoven vor Ort Schadstoffmessungen vornimmt. Weil sich eine Schadstoffwolke über Kleingladbach weiter nach Gerderath bewegt, werden dort Warnungen veranlasst.
Die Katastrophenschutzübung dauerte über vier Stunden und hatte die Erprobung der Strukturen für die Bewältigung von Großschadensereignissen zum Ziel. Als Beobachter waren auch Landrat Stephan Pusch, Bezirksbrandmeister Manfred Savoir, Kreis-Dezernent Ludwig Schöppgens und Kreis-Ordnungsamtsleiter Kurt Schröder vor Ort. (g.s.)
| Interview Pressesprecher Carsten von der Stück mit |
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Treffen der Ehrenabteilungen 2007
Kameradschaft demonstriert
Großer Andrang beim Seniorentreffen der Feuerwehrkameraden aus dem Kreis Heinsberg
Das 33. Seniorentreffen der Feuerwehrkameraden aus dem Kreis Heinsberg wurde wieder zu einer Demonstration von Kameradschaft und bewies zugleich die gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und den Löschgruppen. Der Kreisfeuerwehrverband Heinsberg hatte in die Mehrzweckhalle von Erkelenz-Lövenich eingeladen.
Die große und mit Exponaten aus dem Rheinischen Feuerwehrmuseum dekorierte Halle erwies sich bei diesem großen Andrang fast als zu klein. Welche Bedeutung diese Veranstaltung für die ins Ehrenamt überstellten Feuerwehrkameraden hatte, ließ die große Zahl an Ehrengästen erkennen. Dies wertete Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper in der Begrüßung als besonderes Zeichen der Verbundenheit zu den Kameraden, die in vielen Jahren im ehrenamtlichen Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr zum Schutz der Bevölkerung im Einsatz waren.
Bevor das bunte Unterhaltungsprogramm eröffnet wurde, galt das Gedenken den 25 Kameraden, die im letzten Jahr gestorben waren. Dazu erklang als letzter Gruß das Lied vom guten Kameraden, gespielt vom Trommler- und Pfeifercorps Katzem.
Passende Tradition
Als Hausherr bezeichnete der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen dieses Treffen als eine Tradition, die zur Feuerwehr passe. Den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr unter dem Motto „Retten, bergen, löschen, schützen“ ausüben, sei schon etwas Besonderes, zumal die Kameradschaft in dieser Gemeinschaft über den aktiven Dienst hinaus gepflegt werde. Landrat Stephan betonte, dass ohne stete Bereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Schutz und Sicherheit der Bevölkerung nicht denkbar wäre.
Bei der Unterhaltung führte der Erkelenzer Stadtbrandinspektor Wolfgang Linkens durch ein buntes Programm, das vom Trommler- und Pfeifercorps Katzem und dem Städtischen Gesangverein Erkelenz musikalisch gestaltet wurde. Dass die Feuerwehren auch viel Humor besitzen, bewies die aus Feuerwehrmänner der Löschgruppe Hetzerath bestehend Gruppe „Disharmonie“ mit Gesang sowie die „Fire-Angels“ der Löschgruppe Gerderath mit zwei feurige Show-Tänze. Einen humorvollen Vorgeschmack auf die nahe Karnevalszeit vermittelten im Zwiegespräch José Coenen und Michael Leuer als „Die letzten zwei von 1911“. (dn)
Kreisfeuerwehrverbandsfest 2007
Heinsberg-Kirchhoven. Festtage wie aus dem Bilderbuch erlebte die Löschgruppe Kirchhoven, die ihr 100-jähriges Bestehen feierte. Der große Festzug im Rahmen des Kreisfeuerwehrverbandsfestes war nur einer der Höhepunkte im Festprogramm.
„So etwas habe ich, so lange ich in Kirchhoven lebe, noch nicht gesehen“, kommentierte nicht nur einer der Zuschauer am Straßenrand das imposante Bild. Die im Festzug mitgeführte, liebevoll restaurierte Feuerlöschspritze aus den Anfängen des vorigen Jahrhunderts war pure Nostalgie, während der ebenfalls restaurierte Schlauchwagen 2000 bei den älteren Feuerwehrleuten, aber auch Zuschauern so manche Erinnerung weckte. Dazu gesellte sich noch ein historisches Fahrzeug der Brandwehr aus dem niederländischen Brunssum.
„Es ist die bedingungslose Bereitschaft der Bevölkerung, ohne Ansehen der Person in Gefahr unter Einsatz des eigenen Lebens zu helfen“, stellte Schirmherr Bürgermeister Josef Offergeld beim Festbankett als das besondere Merkmal der Freiwilligen Feuerwehr heraus. Neben der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung sei die Feuerwehr aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. Als Beweis für die vorausschauende Nachwuchsarbeit, die die Grundlage für den Feuerschutz der Zukunft bilde, werte er die generationenübergreifende Zusammensetzung in der Löschgruppe Kirchhoven. „Hier erleben junge Menschen oft zum ersten Mal, wie sehr sie gebraucht werden und wie schön es ist, gebraucht zu werden. Bewahren sie sich bitte ihren Idealismus auch in der Zukunft und bleiben sie eine starke, einsatzbereite Löschgruppe“, war sein Wunsch für die Zukunft.
Nostalgie beim Blick zurück
Zu den musikalischen Gratulanten beim eindrucksvollen Festbankett gehörten der Instrumentalverein Kirchhoven, Liederkranz Lieck, Pfarr-Cäcilienchor Kirchhoven, Spielmannszug Kirchhoven und das Trommlerkorps Lieck.
Ans Rednerpult begaben sich Pfarrer Arnold Houf, Ortsvorsteher Johannes Geiser sowie Ortsringvorsitzender Herbert Rademacher, der auch durch den Abend führte. Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper, der die Grüße von Bezirksbrandmeister Manfred Savoir übermittelte, sowie Stadtbrandinspektor Heinz-Willi Jansen kamen der Aufgabe nach, verdiente Feuerwehrkameraden zu ehren.
Delegiertentagung
Feuerwehrleute setzen sich vorbildlich ein
Bereitstellung moderner Ausrüstung für die Wehren sei eine sehr ernst zu nehmende Verpflichtung aller Kommunen, sagt der Heinsberger Bürgermeister. Dank für Engagement. 3494 Köpfe zählt der Kreisverband. Ehrungen.
Kreis Heinsberg. Die Feuerwehren bei ihrer Aufgabe durch die Bereitstellung moderner Ausrüstung zu unterstützen, sei eine sehr ernst zu nehmende Verpflichtung aller Kommunen, unterstrich der Heinsberger Bürgermeister Josef Offergeld in seinem Grußwort zum 33. Kreisfeuerwehrverbandstag. Gastgeber war in der Mehrzweckhalle in Heinsberg-Kirchhoven die örtliche Löschgruppe im Rahmen der Feierlichkeiten zu ihrem 100-jährigen Bestehen. Stellvertretend für die Bürgermeister der Städte und Gemeinden dankte er – ebenso wie der erste stellvertretende Landrat, Willi Paffen – den aktiven Feuerwehrleuten, die sich vorbildlicher Weise uneigennützig für das Gemeinwohl einsetzen würden.
Eröffnet wurde die Versammlung von Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper, der in seinem Jahresbericht die Aktivitäten erläuterte. 3494 Feuerwehrleute zählte der Kreisverband zu Jahresbeginn, davon 2306 aktive Kräfte, 777 als Mitglieder der Ehrenabteilung sowie 411 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr. Die Zahl der Einsätze reduzierte sich im vergangenen Jahr um 250 auf insgesamt 1734; allerdings erhöhte sich die Zahl der Brandeinsätze um 127 auf 608.
So sicher wie möglich
32 im Dienst verletzte Kameraden (ein Plus von 15) veranlassten den Kreisbrandmeister zu der Feststellung, dass die Bemühungen, so sicher wie möglich zu arbeiten, um Unfälle zu vermeiden, verstärkt werden müssten. Er appellierte an alle Führungskräfte, auch auf diesem Gebiet verantwortungsvoll zu handeln und konsequent einzugreifen, wenn Kameraden sich nicht sicherheitsgerecht verhalten würden.
Ein Lob gab es für die Aus- und Fortbildung der Wehren im Kreis Heinsberg.
Ein weiteres Thema war die Vorsorgeplanung für den Massenanfall von Verletzten. Bei der Fußball-WM waren auch bereits Feuerwehrleute aus dem Kreis Heins-berg eingebunden. Das nächste Großereignis steht mit der großen Jubiläumsveranstaltung der Nato-Basis in Geilenkirchen-Teveren ins Haus.
Über die engagierte Arbeit in der Jugendwehr berichtete Kreisjungendfeuerwehrwart Franz Aretz.
Der Kreisfeuerwehrverbandstag bot den idealen Rahmen, um verdiente Feuerwehrkameraden auszuzeichnen. Mit dem Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes in Gold zeichnete Prömper Stadtbrandinspektor Theo Rieken, den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wassenberg, aus. Das Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Landes NRW erhielten Hauptbrandmeister Werner Kochs von der Löscheinheit Dremmen der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg sowie Stadtbrandinspektor Friedel Mannheims von der Feuerwehr Übach-Palenberg, der zugleich stellvertretender Kreisbrandmeister ist. Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Gold gab es für Pressewart Carsten von der Stück aus Heinsberg.
Zum Abschluss der Tagesordnung wurde der Delegiertentag 2009 an die Löschgruppe Porselen der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg vergeben. (ej)
Jugendgruppenleiter Lehrgang 2007





















































































